DIE PILLE MIT 12: Die verschwiegene Katastrophe
Mit 12 die Pille wegen Akne – niemand sagt: Die Gebärmutter hört auf zu wachsen.
Spätere Unfruchtbarkeit möglich.
Die Pille wird vielen Mädchen oft schon mit zwölf Jahren verschrieben (z.B. gegen Akne). Doch die Folgen der frühzeitigen Hormoneinnahme sind gravierend. Dr. med. Ruediger Dahlke klärt auf, warum hormonelle Verhütung in jungen Jahren problematisch ist, und welche Alternativen existieren.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
Die Gebärmutter hört auf zu wachsen
Wenn Mädchen die Pille nehmen, gaukelt der Körper eine Schwangerschaft vor. Die Folge: Das Wachstum der Gebärmutter stoppt. Gynäkologen äußern den starken Verdacht, dass dies langfristig zu Unfruchtbarkeit führen kann.
2
Akne ist kein Grund für die Pille
Akne sollte über Ernährungsumstellung und Darmgesundheit behandelt werden und nicht über Hormone. Der alte Hippokrates-Satz »Der Tod sitzt im Darm« gilt auch hier. Hormone sind ein massiver Eingriff in ein sich noch entwickelndes System.
3
Mädchen werden systematisch überdosiert
Auf Medikamentenschachteln steht »Erwachsene«. Gemeint ist: ein Mann mit 80 kg und 1,80 m Größe. Die meisten Mädchen und Frauen werden daher grundsätzlich überdosiert – ein Problem, das in der Medizin seit Jahrzehnten ignoriert wird.
4
Kondome sind die sicherste Wahl für junge Menschen
Kondome schützen nicht nur vor Schwangerschaft, sondern auch vor Papillomaviren und anderen Infektionen. Die einfachste Prävention von Gebärmutterhalskrebs ist Hygiene. Papillomaviren setzen sich nur bei mangelnder Intimhygiene fest.
Fazit
Hormonelle Verhütung in jungen Jahren ist ein Eingriff mit weitreichenden Folgen. Die Gebärmutter entwickelt sich möglicherweise nicht vollständig aus, was Unfruchtbarkeit zur Folge haben kann. Auch Akne gehört ganzheitlich behandelt und nicht mit Hormonen unterdrückt. Kondome sind für junge Menschen aktuell noch die sicherste und gesündeste Verhütungsmethode. Information und Aufklärung sind der Schlüssel (und nicht die schnelle Pillenverordnung).
Dr. med.
Ruediger Dahlke
Seit mehr als 40 Jahren darf Dr. med. Ruediger Dahlke seine Gedanken zu den Prinzipien, die das Leben und so auch die Gesundheit ausmachen, in Vorträgen, Seminaren, Erlebniswochen und vor allem durch seine Bücher und in letzter Zeit auch über Social Media verbreiten. »Seine Medizin« ist eine psychosomatische, die Seele und Körper in dieser Reihenfolge umfasst, und eine ganzheitliche mit komplementärem Schwerpunkt, also eine ergänzende. Denn er ist der Überzeugung, dass »heil« im ursprünglichen Wortsinn »ganz« werden meint, und selbstverständlich auch die Schulmedizin umfasst. Er möchte aber den ganzen Menschen sehen – innerhalb der Polarität seiner Schattenaspekte und Tugenden.
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