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EINSAMKEIT BEI MÄNNERN – WIE SIE KÖRPER & PSYCHE ZERSTÖRT
Warum Männer nach Partnerverlust doppelt so häufig sterben – und was wirklich hilft
Männer, die eine Trennung erleben oder ihre Partnerin verlieren, haben eine doppelt so hohe Sterblichkeitsrate wie Frauen in derselben Situation. Dr. med. Michael Blessing erklärt, warum Einsamkeit Männer härter trifft und wie der Weg heraus gelingen kann.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
Männer kommen selten von selbst mit dem Thema
Explizit wegen Einsamkeit sucht kaum ein Mann Hilfe auf. Erst wenn der Körper kapituliert – Herzinfarkt, Diabetes, Erschöpfung – wird das Thema sichtbar. Seit den Achtzigern ist bekannt: Männer, deren Partnerin sie verlässt oder stirbt, haben ein doppelt so hohes Sterberisiko wie Frauen in derselben Lage.
2
Das männliche Netzwerk – der Bruch nach der Rente
Männer bauen ihr soziales Netz fast ausschließlich über den Beruf auf. Mit dem Ruhestand bricht dieses Netzwerk häufig weg. Frauen hingegen bauen ihre Kontakte über andere Bereiche (z.B. Schule der Kinder) auf, wodurch ihr Netzwerk unabhängig vom Beruf weiter Bestand hat. Männer benötigen daher auch Strukturen außerhalb der Arbeit (idealerweise schon während der Berufstätigkeit).
3
Einsamkeit programmiert das Belohnungssystem um
Wer dauerhaft einsam ist, bekommt keine positiven Impulse mehr von außen. Das Belohnungssystem muss sich neu orientieren und findet seine »Befriedigung« anderweitig. Zum Beispiel im Jammern: »Ich habe es ja gewusst« wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung, wodurch paradoxerweise Dopamin ausgeschüttet wird. Testosteron und Serotonin sinken massiv, was die Abwärtsspirale verstärkt.
4
Der Weg heraus führt über das innere Kind
Therapeutisch geht es nicht darum, alte Glaubenssätze über Bord zu werfen, sondern sie zu würdigen und gleichzeitig neue Strategien zu entwickeln. Die Arbeit mit dem inneren Kind schafft eine Verbindung zu sich selbst – unabhängig davon, ob man allein ist oder nicht. Kleine Impulse im Alltag, wie 20 Minuten Radfahren, durchbrechen alte Muster.
Fazit
Einsamkeit trifft Männer härter als Frauen, weil ihr soziales Netz eng mit dem Beruf verknüpft ist. Nach Trennung, Verlust oder Ruhestand steht der Mann oft allein da. Der Körper reagiert mit sinkenden Hormonspiegeln, was Depression und Krankheit begünstigt. Der Ausweg liegt nicht in schnellen Lösungen, sondern im Aufbau eines berufsunabhängigen Netzwerks und der Versöhnung mit sich selbst. Wer lernt, sein inneres Kind zu umarmen, findet Verbindung – auch ohne Partner.
Laptop mit einer Hand, die eine leuchtende Weltkugel mit einem grünen Kreuz hält, umgeben von 12 Porträts von Ärzten.
Dr. med.
Michael Blessing
Michael Blessing ist Facharzt für Urologie und Spezialist für Männergesundheit. In seiner Praxis in Bad Wörishofen begleitet er Männer mit einem ganzheitlichen Ansatz, der medizinische Kompetenz mit seelischer und geistiger Gesundheit verbindet. Neben urologischen Vorsorgeuntersuchungen und der Behandlung von Prostataerkrankungen, Harnwegsentzündungen und Erektionsstörungen liegen seine Schwerpunkte auf Burn-out, Partnerschaftsproblemen, Potenzstörungen sowie Ernährungs- und Lebensstilfragen. Als zertifizierter Männerarzt versteht er Urologie nicht nur als Behandlung von Symptomen, sondern als umfassende Begleitung auf dem Weg zu einem erfüllten Mannsein. Ergänzt wird sein Angebot durch Coaching, Burn-out-Prävention, Sport- und Fitnessberatung, Naturheilkunde und Kneipp. Dr. Michael Blessing spricht mehrere Fremdsprachen und ist regelmäßig als Experte im Schweizer Gesundheitsfernsehen QS24 zu Gast.
Tagesthema 5: Hormone & Endokrinium
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