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VITAMIN D, SONNE & DIE SONNENCREME-LÜGE
Der Sonnencreme-Skandal: Studienlage zeigt – mehr Sonnencreme führt zu mehr Hautkrebs
Vitamin D3 gilt als das Wundermittel für ein starkes Immunsystem, doch die Sache ist komplizierter als gedacht. Dr. Joachim Mutter erklärt, warum Sonnencreme mehr Hautkrebs verursachen kann, warum die meisten Menschen trotz Sonne keinen ausreichenden D3-Spiegel aufbauen und weshalb die Ernährung darüber entscheidet, ob wir Sonne überhaupt vertragen. Eine Aufklärung über Mythen, blockierte Rezeptoren und den Unterschied zwischen Speicherform und aktivem Vitamin.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
Sonnencreme erzeugt mehr Hautkrebs
Studien zeigen, dass der Gebrauch von Sonnencreme mit einer höheren Rate an bösartigem Hautkrebs (schwarzes Melanom) einhergeht. Der Grund: Parabene, Titandioxid und andere Inhaltsstoffe gelangen ins Blut und erzeugen unter UV-Licht mehr freie Radikale in der Haut, was zu DNA-Schäden und Mutationen führt.
2
Ernährung entscheidet über Sonnenverträglichkeit
Wer viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Sonnenblumenöl, Distelöl, ölhaltige Cremes) zu sich nimmt, bildet bei Sonnenexposition Transfettsäuren, die Krebs und Hautalterung fördern. Dr. Mutter selbst litt als Kind unter schwerem Sonnenbrand. Durch Umstellung auf vegane Rohkost konnte er zehnmal länger in der Sonne bleiben, ohne Schaden zu nehmen.
3
Blockierte Vitamin-D-Rezeptoren verhindern Wirkung
Wer Vitamin D3 einnimmt, hat oft nichts davon: Mobilfunk, Gifte oder chronische Infektionen (Borrelien, Herpesviren, Krebszellen) blockieren den Vitamin-D-Rezeptor gezielt. Nur wenn dieser funktioniert, kann Vitamin D3 seine Wirkung entfalten. Ein hoher Speicherwert im Blut bedeutet nur, dass der Rezeptor arbeitet, aber er ist kein Beweis für eine ausreichende Versorgung.
4
Vitamin D3 aus der Sonne ist überlegen
Das über die Haut gebildete Vitamin D3 ist sulfatiert (an Schwefel gebunden) und wirkt deutlich stärker als jedes Supplement. Die Rückenhaut produziert viermal mehr D3 als die Bauchhaut. Wichtig: Nach dem Sonnenbad nicht sofort mit Seife duschen, sonst wird das fettlösliche Vitamin abgewaschen, bevor es resorbiert werden kann.
Fazit
Dr. Mutters Grundregel lautet: »Schmieren Sie nichts auf Ihre Haut, was Sie nicht auch schlucken würden.«. Sonnencreme sollte nur im Notfall verwendet werden, am besten mit Zinkoxid und ohne chemische Zusätze. Der beste Schutz vor Sonnenbrand ist keine Creme, sondern lockere Kleidung, ein Hut und eine nährstoffreiche Ernährung ohne schädliche Öle. Vitamin D3 braucht einen funktionierenden Rezeptor, sonst bleibt jede Supplementierung wirkungslos.
Laptop mit einer Hand, die eine leuchtende Weltkugel mit einem grünen Kreuz hält, umgeben von 12 Porträts von Ärzten.
Dr. med.
Joachim Mutter
Dr. med. Joachim Mutter absolvierte die Ausbildung zum Facharzt für Hygiene- und Umweltmedizin sowie eine Zusatzbezeichnung für Naturheilverfahren und Akupunktur. Seit 2009 führt er eine eigene Arztpraxis für Ursachenmedizin in Konstanz und bekleidet zudem seit 2016 das Amt als stellvertretender Chefarzt der Paracelsus Clinic Alronc in der Schweiz. Er ist Dozent mit Vortrags- und Seminartätigkeit im In- und Ausland, u.a. auch an der Universität Warschau (zu Autismus), Europa-Universität Frankfurt (Oder), im Landtag Bayern (zu Mobilfunk) oder vor Europapolitikern in Luxemburg und Brüssel (zu Amalgam und Mobilfunk). Er hat wissenschaftliche Studien veröffentlicht und ist auch als Gutachter für Gerichte und wissenschaftliche Zeitschriften sowie durch Interviews in Zeitschriften, Radio und Fernsehen bekannt geworden. Hauptziel ist effektive Prävention und Behandlung der häufigsten Krankheiten sowie Verbesserung der Leistungsfähigkeit, auch bei Spitzensportlern. Hier betreut er u.a. die zwölfmalige Deutsche Mountainbikemeisterin und fünfmalige Olympiateilnehmerin (8. Platz 2000, Bronze 2004, Gold 2008, Silber 2012, August 2016 auf Weltrangliste Platz 2, nach Sturz und Operation des Knies unmittelbar vor dem Rennen noch Platz 19) Sabine Spitz. Seit 2013 bildet er Therapeuten aus in »Ursachentherapie«.
Tagesthema 5: Hormone & Endokrinium
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