SCHILDDRÜSE: Der unsichtbare Gesundheits-Dirigent
90% aller Menschen außerhalb des Wohlfühlbereichs – TSH 1,6–2,2 ist optimal, nicht 0,5–5,5! Burn-out, ADS und chronische Schmerzen oft »nur« vegetative Dysregulation.
90% aller Menschen haben eine Schilddrüsen-Dysregulation, ohne es zu wissen. Prof. Dr. Elmar Wienecke zeigt nach 20 Jahren Forschung, warum der TSH-Wert (Laborwert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion) im »Normbereich« trotzdem problematisch sein kann und wie Mikronährstoffe die Schilddrüse harmonisieren.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Nur 10% liegen im »Wohlfühlbereich«
Von 60.000 untersuchten Menschen haben nur 10% TSH-Werte zwischen 1,6 und 2,2 – dem optimalen Wohlfühlbereich. 90% liegen außerhalb, obwohl die Laborwerte »normal« sind (0,4–3,0). Diese Menschen leiden unter vegetativer Dysregulation mit Schlafstörungen, Unruhe, Stimmungsschwankungen oder Antriebslosigkeit.
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Vegetative Dysregulation statt Krankheit
Werte unter 1,3 gehen z.B. mit Dauerspannung, Schwitzen, schlechtem Schlaf und mangelnder Regeneration einher. Werte über 2,5 mit Antriebslosigkeit, Müdigkeit, unerklärlicher Gewichtszunahme und Engegefühlen. Dies sind keine manifesten Krankheiten, sondern Fehlregulationen des vegetativen Nervensystems.
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Mikronährstoffe harmonisieren die Schilddrüse
Selen, Omega-3, Vitamin D und besonders Eisen (Ferritin über 60) sind entscheidend. 24-Stunden-HRV-Messungen belegen: Nach Mikronährstoff-Auffüllung sinkt der Stressindex deutlich, der Parasympathikus wird aktiviert und das vegetative Nervensystem kommt zurück in Balance.
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Zusammenhang mit chronischen Leiden
150 Menschen mit Burn-out, Fatigue-Syndrom oder Erschöpfung zeigten TSH-Werte außerhalb des Wohlfühlbereichs. Hyperaktive Kinder (ADHS) zeigen zu 20–30% Werte unter 1,3 und zu 70–80% über 2,5. In einem Fallbeispiel verschwanden sogar Parkinson-ähnliche Symptome nach Korrektur der Schilddrüseneinstellung.
Fazit
Die Schilddrüse hat einen enormen Einfluss auf die mentale und physische Leistungsfähigkeit. »Normale« Laborwerte sind meist nur wenig aussagekräftig. Der Wohlfühlbereich zwischen 1,6 und 2,2 ist entscheidend und nicht die Laborgrenzwerte. Mikronährstoffe können die Schilddrüse harmonisieren und das vegetative Nervensystem ausgleichen. Eine Messung mit Datenbank-Abgleich deckt hierbei individuelle Mängel auf. Auch bei bestehender Schilddrüsenmedikation ist die flankierende Unterstützung mit Mikronährstoffen sinnvoll.
Prof. Dr.
Elmar Wienecke
Prof. Dr. Elmar Wienecke ist Diplomsportlehrer, promovierter Sportwissenschaftler und Experte für Sportmedizin, Ernährung und Regulationsmedizin. Nach eigenen sportlichen Verletzungen arbeitete er als Fußballtrainer, u.a. in der 2. Bundesliga, und gründete später SALUTO, ein international anerkanntes Kompetenzzentrum für Gesundheit, Fitness und Mikronährstoffforschung. Mit der Stiftung für Mikronährstoffe und der weltweit größten Mikronährstoffdatenbank hat er über 60.000 Fallberichte erfasst.
2016 erhielt er die Professur an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld und initiierte den Masterstudiengang Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin. 2017 gründete er Energy for Health, um Mikronährstoffanalysen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Seine klinischen Studien, Forschungsprojekte und internationalen Vorträge haben ihm weltweit Anerkennung eingebracht.
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