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MOMEDICA KOMPENDIUM
Angststörung
Zwei Perspektiven auf eine unterschätzte Volkskrankheit
Angststörungen betreffen 13 Millionen Menschen in Deutschland – eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Die konventionelle Medizin arbeitet mit einem festen Schema – doch dahinter verbergen sich gravierende Probleme: Konfrontationstherapie und Psychopharmaka dämpfen Symptome, adressieren aber nicht die Ursachen. Bei generalisierten Angststörungen wenig hilfreich. Das durchschnittliche Angstniveau liegt heute höher als bei psychiatrischen Patienten der 1960er-Jahre – ein Zeichen zunehmender Komplexität und Dauerbelastung. Die ganzheitliche Perspektive zeigt andere Wege: Vegetative Dysregulation durch Schilddrüsenstörungen ist zentral – nur 5–10% haben optimalen TSH-Wert (1,6–2,2). Glutamat-GABA-Balance gestört: Bei Magnesiummangel und Entzündungen dominiert erregendes Glutamat. Chronische Entzündungen verbrauchen ein Drittel der Nachtenergie. Tryptophan-Stoffwechsel gestört, mitochondriale Dysfunktion. Die Amygdala speichern »Fußabdrücke« unseres Lebens – Entzündungsmarker wie Chinolinsäure versetzen sie in Dauererregung. Waldbaden wissenschaftlich erklärt: 1,5 Stunden senken Sympathikus, Puls, Blutdruck, Cortisol um 50% – kostenlos, ohne Nebenwirkungen.
Das übersehene Problem: »Schilddrüsenstörungen bei 90‒95% der Angstpatienten übersehen Standarddiagnostik versagt.«
Zwei Sichtweisen auf Angststörungen
Schulmedizin:
Konfrontationstherapie (Desensibilisierung), Psychopharmaka zur Dämpfung der Angstreaktion.
  • Die Grenzen:
Adressieren nicht die zugrundeliegenden Ursachen. Bei generalisierten Angststörungen wenig hilfreich. Medikamente verändern generelles Verhalten.
Integrative/Ganzheitliche
Perspektive:
Vegetative Dysregulation (Schilddrüse – nur 5–10% im optimalen TSH-Bereich 1,6-2,2), Glutamat-GABA-Balance gestört (Magnesiummangel, Entzündungen), chronische Entzündungen (verbrauchen ein Drittel Nachtenergie), Tryptophan-Stoffwechsel gestört, mitochondriale Dysfunktion, Mikronährstoffmängel (Magnesium, B-Vitamine, Zink), Darm-Hirn-Achse (gestörtes Mikrobiom, Parasiten), psychosoziale Dauerbelastung, Informationsüberflutung, Bewegungsmangel.
Zentrale Erkenntnisse aus den Expertenbeiträgen:
SCHILDDRÜSE ALS SCHLÜSSELFAKTOR
Nur 5–10% haben optimalen TSH-Wert (1,6–2,2). Vegetative Dysregulation durch Schilddrüsenstörungen begünstigt Angststörungen massiv – auch bei unauffälligen Standardwerten.
ENERGIEVERLUST ALS TRIGGER
Selbst »heldenhaft« gestresste Typen können bei Energieverlust (z.B. durch Infektionen) plötzlich massive Angst entwickeln. Chronische Entzündungen verbrauchen ein Drittel der Nachtenergie.
GLUTAMAT‒GABA‒BALANCE ENTSCHEIDEND
Diese Neurotransmitter steuern, wie Erlebnisse in Amygdala gespeichert werden. Bei Magnesiummangel und Entzündungen dominiert erregendes Glutamat. Die Amygdala wird in Dauererregungszustand versetzt durch Entzündungsmarker wie Chinolinsäure.
DARM‒HIRN‒ACHSE
Gestörtes Mikrobiom, Entzündungen, Parasiten beeinflussen Psyche direkt über Neurotransmitter-Vorstufen wie Tryptophan.
WALDBADEN WISSENSCHAFTLICH ERKLÄRT
1,5 Stunden im Wald senken Sympathikus um 50%, Vagus +30%, Puls in Bradykardie, Cortisol -15%. Kostenlos, keine Nebenwirkungen. Das wäre ein Medikament, das jeder sofort nehmen würde.
ANGSTNIVEAU HEUTE HÖHER ALS 1960
Durchschnittliches Angstniveau in Bevölkerung heute höher als bei psychiatrischen Patienten der 1960er-Jahre – Zeichen zunehmender Komplexität und Dauerbelastung.
MIKRONÄHRSTOFF
MÄNGEL
Magnesium, B-Vitamine (B1, B2, B3, B6, B12, Folsäure), Zink, Selen, Kupfer, Q10. Gezielt nach Laborwerten substituieren.
SELBSTHILFE ZUM NULLTARIF VERFÜGBAR
Bewegung in der Natur (besonders Wald), Achtsamkeitsübungen, Körperwahrnehmung, Informationshygiene (bewusster Medienkonsum reduzieren), Schlafhygiene, Sonnenlicht (besonders Sonnenuntergang für Melatoninbildung), Ernährung: Zucker, Weizen, Milchprodukte reduzieren.
THERAPEUTISCHE ANSÄTZE
Rosenwurz bei erhöhtem Noradrenalin, GABA-Supplementation bei Mangel, Progesteron bei Frauen in Wechseljahren, craniosacrale Osteopathie + Akupunktur zur Sympathikus-Regulation, Darmaufbau (Glutamin, Probiotika), Tiefenpsychologische Arbeit, Traumatherapie, Innere-Kind-Arbeit.
Workbook Tag 9
Angststörungen
Tagesthema 9: Bewusstsein, Psychosomatik & die Zukunft der Medizin
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