DARMGESUNDHEIT REVOLUTIONIERT:
Der Enzym-Schlüssel
Dr. Hellmut Münch & Dr. Uwe Peters: Leaky Gut sind keine Löcher, sondern fehlgesteuerte Schleusen – warum Probiotika ohne Enzyme versagen
Der Darm spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit. Viele Menschen leiden jedoch unter dem sogenannten »Leaky Gut« – einem durchlässigen Darm mit gestörten Barrierefunktionen – ohne es zu wissen. Dr. Uwe Peters erklärt zusammen mit Dr. med. Hellmut Münch, wie Enzyme die Darmgesundheit revolutionieren können.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
»Leaky Gut« sind keine Löcher, sondern falsch gesteuerte Schleusen
Die Tight Junctions zwischen Darmzellen sind wie Schleusentore. Sie werden nicht durch Löcher durchlässig, sondern durch Fehlsteuerung. Mikro-Entzündungen (Inflammasome) stören die Regulation dieser »Schleusen«.
2
Im Alter produziert der Körper 90% weniger Enzyme
Ein 80-Jähriger produziert nur noch 10% der Enzyme eines 20-Jährigen. Dieser Mangel führt zu gestörter Verdauung, Zunahme an Gewicht, chronischen Entzündungen und verschlechterter Immunabwehr.
3
Enzyme wirken von beiden Seiten
Systemisch aufgenommene Enzyme gelangen über die Blutbahn zu den Entzündungsherden. Direkt im Darm zugeführte Enzyme unterstützen die Verdauung und Regulation. Die Kombination aus Bromelain, Papain und Lysozym zeigt die besten Ergebnisse.
4
Synergieeffekt mit Probiotika und Mikronährstoffen
Vitamin D hochdosiert (Emulsion), Probiotika und Enzyme ergänzen sich optimal. Erst wenn die »Schleusen« durch Enzyme stabilisiert sind, können Probiotika richtig wirken. Die Darm-Hirn-Achse profitiert von gesunder Mikrobiota – Serotonin wird zu 90% im Darm gebildet.
Fazit
Die Darmgesundheit ist das Fundament für unser Wohlbefinden. Wer von einem »Leaky Gut« betroffen ist, kann gezielt gegensteuern. Enzyme sind hierbei oft der fehlende Baustein, der Darmtherapien erst zum Erfolg führt. In Kombination mit Vitamin D und Probiotika entfalten sie ihre volle Wirkung. Ab 40 Jahren ist zudem eine präventive Enzymgabe sinnvoll und wird im Alter unverzichtbar.
Dr. med.
Uwe Peters
Von der Pflanzenphysiologie zur Waldökologie und schließlich zur Immunologie; und wieder ein Stück zurück in die Wirklichkeit des ökologischen Landbaus. So begann sein Werdegang. Das Thema gesunde Lebensmittelherstellung begleitet seinen Weg als Mitglied der Geschäftsführung des Demeter Bundes. Die Verbindung zum ökologischen Landbau brachte ihn nach Herborn, wo er sich 30 Jahre mit der Mikrobiologischen Therapie beschäftigte. Eine Zeitspanne, in der die »Darmflora« zum Mikrobiom wurde. Sein Kontakt zu den Verbänden, der Akupunktur, der Homöopathie und der Naturheilkunde führten ihn in Vorstände und Gremien, wie der Hufelandgesellschaft und der medizinischen Enzymforschungsgesellschaft wie derzeit wieder in den Vorstand des AMT e.V. und nun zum QS-Wissenschaftsteam. Sein Ansatz ist die Unterstützung der authentisch gelebten. seriösen und wissenschaftlich (ob durch Erfahrung oder Studie) abgesicherten Methoden zur Nutzung der heilenden Kräfte der Natur.
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