OMEGA-3: Der unterschätzte Lebensfaktor
75–80% haben Mangel – Helmholtz-Studie zeigt: »Tot, dement oder Omega-3 stimmt. Eine 4. Option gibt es nicht!«
Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für das Leben. Kein Mensch kommt ohne sie aus. Prof. Dr. Clemens von Schacky erklärt, warum 80–90% der Bevölkerung einen Mangel haben und wie man durch Messung und gezielte Supplementierung optimal versorgt ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Ohne Omega-3 kein Leben
Jeder Mensch hat messbare Omega-3-Spiegel – ohne sie ist Leben nicht möglich. Der Omega-3-Index sollte zwischen 8 und 11% liegen. In Deutschland liegt der Durchschnitt bei nur 5,5% – in Kanada bei 4,5%.
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Die Aufnahme ist individuell verschieden
Die Bioverfügbarkeit von Omega-3 schwankt um den Faktor 13. Das bedeutet: Person A nimmt ein Gramm täglich und erreicht einen Omega-3-Index von 8%. Person B benötigt für denselben Index drei Gramm. Pauschale Dosierungsempfehlungen sind daher sinnlos – nur die Messung des Blutspiegels bringt Klarheit.
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DHA ist essenziell fürs Gehirn
Das Gehirn besteht zu einem großen Teil aus der Omega-3-Fettsäure DHA und benötigt sie für den Aufbau und den lebenslangen Unterhalt der Nervenzellen. Je höher der DHA-Spiegel im Blut, desto später tritt Demenz ein.
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Omega-3 wirkt bei vielen Erkrankungen
Depression und Herzinsuffizienz bessern sich (bei niedrigen Ausgangsspiegeln) praktisch immer. Bei Rheuma verringern sich Schmerzen und Gelenkprobleme. Omega-3 macht zudem Krebstherapien verträglicher und verlängert das Überleben bei Brustkrebs.
Fazit
Omega-3 ist kein optionales Supplement, sondern lebensnotwendig. Die meisten Menschen haben einen Mangel, wissen es aber nicht. Nur durch Messung kann die individuelle Dosis festgelegt werden. Der Zielbereich von 8–11% ist sowohl für Effektivität als auch für Sicherheit entscheidend. Supplementierung sollte immer mit Messung einhergehen.
Prof. Dr. med.
Clemens von Schacky
Prof. Dr. med. Clemens von Schacky ist Internist, Kardiologe und Angiologe sowie Geschäftsführer und ärztlicher wie wissenschaftlicher Leiter der Omegametrix GmbH. Von 1987 bis 2020 leitete er die Präventive Kardiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seit 1983 forscht er intensiv zu Omega-3-Fettsäuren. Gemeinsam mit William S. Harris (USA) entwickelte er 2002 den HS-Omega-3 Index®, eine streng standardisierte Methode zur Fettsäureanalyse in Erythrozyten, die heute international als wissenschaftlicher und klinischer Standard gilt.
Prof. von Schacky ist ein international anerkannter Experte für Fettsäureanalytik und Autor von über 160 wissenschaftlichen Publikationen, die rund 15.000 Mal zitiert wurden (h-Index: 54). Mit seiner aktuellen Arbeit treibt er die Standardisierung und klinische Relevanz von Fettsäuredaten maßgeblich voran.
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