VERSTECKTE ENTZÜNDUNGSHERDE IM KIEFER ALS KRANKHEITSURSACHE
Kavitäten produzieren Entzündungsbotensteoff RANTES in 30-fach erhöhter Konzentration – Zusammenhang mit Brustkrebs, MS, Rheuma bewiesen
Über 3.000 wissenschaftliche Publikationen belegen den Zusammenhang zwischen dem Entzündungsbotenstoff RANTES und schweren Erkrankungen wie Rheuma, Multiple Sklerose, Brustkrebs oder Prostatakrebs. Dr. Johann Lechner zeigt: Die Quelle sitzt oft im Kiefer, in schlecht ausgeheilten Zahnwunden. Mit Ultraschall lassen sich diese »stillen Herde« aufspüren – eine Revolution in der Zahnmedizin.
Das Wichtigste auf einen Blick
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Fettige Kieferherde produzieren RANTES
In schlecht ausgeheilten Zahnextraktionswunden, unter wurzelgefüllten Zähnen oder nach Weisheitszahn-OPs entstehen Hohlräume, die sich mit fettigem, degeneriertem Gewebe füllen. Diese sog. Kavitationen sind im normalen Röntgenbild nicht sichtbar, produzieren aber RANTES, ohne klassische Entzündungszeichen wie Schmerz oder Schwellung zu verursachen.
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RANTES zirkuliert ständig im Körper
RANTES ist eigentlich ein Helfer. Er schleppt Immunzellen zur Wunde, damit sie heilen kann und verschwindet dann wieder. Doch wenn im Kiefer ständig RANTES produziert wird, befindet sich das Immunsystem in Daueralarmbereitschaft. Die Folge: Chronische Entzündungen, die überall im Körper entstehen können.
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Die Wissenschaft weiß längst Bescheid
Tausende Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen RANTES und Krankheiten wie Rheuma, Brustkrebs, MS oder Prostatakrebs. Die Datenlage ist demnach eindeutig und zeigt, dass RANTES u.a. eine zentrale Rolle bei Metastasierung spielt. Jede Brustkrebspatientin sollte daher auch auf RANTES-Herde untersucht werden, doch kaum ein Zahnarzt nutzt diese Erkenntnisse.
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Ultraschall macht die Herde sichtbar
Normale Röntgenbilder zeigen die fettigen Kavitationen nicht. Die Lösung: Transalveoläre Ultraschalldiagnostik (TAU). Hier durchdringt der Ultraschall den Kieferknochen und zeigt die Knochendichte. Mit dieser Methode lassen sich chronisch Kranke gezielt untersuchen und Herde entfernen, noch bevor sie jahrelang Schaden anrichten.
Fazit
Wer chronisch krank ist, sollte den Kiefer auf stille Entzündungsherde hin untersuchen lassen. Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig und die diagnostischen Mittel vorhanden, dennoch übersehen viele Ärzte den Zusammenhang. Dabei könnte eine einfache Ultraschalluntersuchung chronisch Kranken den entscheidenden Hinweis auf die Ursache ihrer Beschwerden geben.
Dr. Dr.
Johann Lechner
Dr. Dr. Johann Lechner ist promovierter Zahnarzt und Heilpraktiker. Er leitet seine Praxisklinik für ganzheitliche Zahnmedizin in München. Er ist überzeugt davon, dass sich jede Veränderung im Zahn-, Kiefer- und Mundbereich auf andere Bereiche des Körpers auswirken kann. In zahlreichen Publikationen setzt sich Dr. Lechner mit den Themen Störfelddiagnostik und Störfeldbeseitigung auseinander. Er ist Gründer der »Akademie für Integrative Medizin, Zahnmedizin und Bewusstseinstechniken« in Heidelberg.
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