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POST-COVID & POST-VAC-SYNDROM – WARUM SIE NICHT UNTERSCHEIDBAR SIND
Die medizinische Wahrheit: Beide Syndrome haben die gleiche Pathogenese
Long Covid und Post-Vakzin-Syndrome werden oft verwechselt. Prof. Dr. med. Harald Matthes, Klinikleiter in Berlin-Havelhöhe, geht auf die wichtigsten Unterschiede ein und erklärt, warum beide Erkrankungen ähnliche Symptome zeigen, aber verschiedene Ursachen haben.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
Der Körper greift sich selbst an
Bei Post-Vakzin-Syndromen bildet das Immunsystem Antikörper gegen körpereigene Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind wie Schalter für wichtige Funktionen, wie z.B. Energie, Herzschlag, Atmung. Werden sie blockiert, kann der Körper nicht mehr richtig arbeiten. Wer viele dieser Rezeptoren hat (z.B. Sportler), ist besonders gefährdet.
2
Spike-Proteine länger nachweisbar als gedacht
Anfangs hieß es, die Impfung sei nach wenigen Stunden abgebaut. Heute weiß man: Spike-Proteine können monatelang im Körper nachweisbar sein. Wie lange der Abbau genau dauert, ist bis heute ungeklärt.
3
Das Immunsystem wird ausgebremst
Post-Covid und Post-Vakzin führen zu einer Hemmung der T-Zellen. Das Immunsystem reagiert schlechter, mit potenziell schwerwiegenden Folgen wie beschleunigtem Tumorwachstum oder erhöhter Infektanfälligkeit.
4
Kaum Anerkennung trotz hoher Dunkelziffer
In Deutschland wurden bisher nur etwa 500 Menschen mit schwerem Post-Vakzin-Syndrom offiziell anerkannt, obwohl die Dunkelziffer sehr wahrscheinlich deutlich höher liegt. Viele Betroffene kämpfen vergeblich um Hilfe.
Fazit
Die Unterscheidung zwischen Long Covid und Post-Vakzin-Syndrom ist medizinisch möglich und wichtig. Beide Erkrankungen erfordern unterschiedliche therapeutische Ansätze. Dr. Matthes weist darauf hin, dass auch die Forschung zu Autoantikörpern und Spike-Protein-Persistenz dringend intensiviert werden muss, um wirksame Therapien entwickeln zu können.
Laptop mit einer Hand, die eine leuchtende Weltkugel mit einem grünen Kreuz hält, umgeben von 12 Porträts von Ärzten.
Prof. Dr. med.
Harald Matthes
Prof. Dr. Harald Matthes ist deutscher Mediziner und Geschäftsführer des anthroposophisch orientierten Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe. Er studierte Medizin an der Freien Universität Berlin und promovierte 1987 im Fach Innere Medizin. Seit Januar 1995 leitet er das Krankenhaus Havelhöhe. 2010 habilitierte er sich an der Charité Berlin im Fach Innere Medizin mit dem Schwerpunkt auf Arzneimittelindikationen, -sicherheit und -wirksamkeit in der konventionellen und komplementären Medizin, unter besonderer Berücksichtigung der anthroposophischen Medizin. 2017 wurde er auf die neu geschaffene Stiftungsprofessur für integrative und anthroposophische Medizin an der Charité berufen. Zudem ist er Präsident der Deutschen Akademie für Homöopathie und Naturheilkunde und Mitglied des Verwaltungsrats des anthroposophischen Pharmaherstellers Weleda.
Tagesthema 3: Immunsystem & Post-Pandemie-Syndrome
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