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DETOX & ENTGIFTUNG: Die gefährliche Falle
40% fehlen GST-Enzyme komplett!
Nicht jeder Mensch kann gleich gut entgiften. Prof. Dr. Brigitte König erklärt, warum Detox-Maßnahmen individuell angepasst werden müssen und warum pauschale Entgiftungskuren sogar schaden können. Das Problem: Die Entgiftungsenzyme der Leber arbeiten bei jedem Menschen aufgrund genetischer Unterschiede unterschiedlich. Wer seine Entgiftungsfähigkeit nicht kennt, riskiert, dass Giftstoffe im Körper noch gefährlicher werden, statt ausgeschieden zu werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
1
Genetik bestimmt Entgiftungsfähigkeit
Single Nucleotide Polymorphismen (SNPs) verändern die Enzyme der Leber. Manche Menschen haben schwache oder gar keine Phase-II-Enzyme, deshalb können sie Giftstoffe nicht ausreichend binden und ausscheiden. Tests können die individuelle Entgiftungsfähigkeit nachweisen.
2
Phase I kann gefährlich werden
In Phase I werden Schadstoffe zunächst reaktiver und damit gefährlicher. Erst in Phase II werden sie gebunden und ausgeschieden. Wer viele Phase-I-, aber schwache Phase-II-Enzyme hat, sammelt hochreaktive Giftstoffe im Körper an, etwa bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln.
3
Zeolithe und Mikronährstoffe nie gleichzeitig
Zeolithe binden Schwermetalle, aber auch lebenswichtige Mineralstoffe. Wer morgens Zeolith und gleichzeitig Mikronährstoffe nimmt, scheidet einen Großteil der Nährstoffe direkt wieder aus. Mindestens zwei Stunden Abstand sind nötig.
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Leber entlasten ist die Basis
Die Basis: Mitochondrien VOR Entgiftung optimieren (BHI-Test)! Ohne funktionierende Kraftwerke kann der Körper nicht entgiften. Die Leber ist die »Mutter des Körpers« – gibt alles bis zur Erschöpfung. Erst stärken, dann entgiften.
5
BITTERSTOFFE, INFRAROT, RESVERATROL
Bitterstoffe, Infrarotsauna und eine gezielte Leberentgiftungswoche sind einfache, aber hochwirksame Maßnahmen. Quercetin und Resveratrol können die Enzymaktivität erhöhen. Wer viele Medikamente nimmt, sollte seine Leber gezielt unterstützen. Dies geschieht idealerweise durch Tests und ärztliche Begleitung.
Fazit
Entgiftung ist kein Selbstläufer. Wer seine genetische Entgiftungsfähigkeit kennt, kann gezielt gegensteuern. Tests auf Glutathion-S-Transferasen und andere Entgiftungsenzyme zeigen, wo Schwachstellen liegen. Einfache Maßnahmen wie Bitterstoffe, Infrarotsauna und eine bewusste Leberentlastung sind für jeden sinnvoll, besonders in unserer toxinbelasteten Umwelt.
Prof. Dr.
Brigitte König
Prof. Dr. Brigitte König studierte Biologie, Chemie und Medizin und habilitierte sich im Fach Medizinische Mikrobiologie und Infektionsimmunologie. Sie blickt auf über 35 Jahre Erfahrung in Forschung und Praxis an mehreren Universitäten zurück.
2008 gründete sie in Magdeburg das Diagnostiklabor MMD – Magdeburg Molecular Detections GmbH & Co. KG, in dem ihre wissenschaftliche Expertise in die Entwicklung innovativer, evidenzbasierter diagnostischer Verfahren einfließt. Die Schwerpunkte von MMD liegen in der Diagnostik von Mitochondrienfunktionen, Infektionskrankheiten, Genpolymorphismen sowie der Funktionsbestimmung des Immunsystems.
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